Projekt Gerlingen

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Zufällig stieß ich auf dieses gebrauchte Instrument des Orgelbauers Thölken. Auf Anhieb beeindruckte mich die Detailliebe und klassisch massive Bauweise mit den wunderbaren Nussbaumschnitzereien. Aus der Zeit um 1980 findet man selten eine derartige Qualität.


Leider hatte die Orgel nur in einem kleinen Raum gestanden und bot für die Verwendung in Gottesdiensten nicht die notwendige Tragfähigkeit. Für die doch recht große Kirche in Gerlingen musste daher eine Erweiterung des Instruments in Betracht gezogen werden.

Disposition: Manual I und II 1. Holzgedeckt
  2. Flöte
  3. Quinte 2 2/3´
  4. Prinzipal
  5. Terz 1 3/5´
  6. Krummhorn
  7. Regal

     

Erweiterung im Manual

8. Oktave
im Pedal 9. Subbass 16´

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Zusätzliche Pfeifenstöcke wurden für
die Erweiterung benötigt.

 

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In der Bauweise der Pedalwindlade und der Mechanik
hielt ich mich an die bauliche Stilvorgabe Thölkens.

 

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Hinter dem bestehenden Gehäuse wurde die Erweiterung angefügt.
Auch eine größere Windversorgung wurde darin untergebracht.

 

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Die Vorintonation wurde in der Werkstatt durchgeführt.

 

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Den Platz der früheren elektronischen Orgel
ziert heute ein besonderes Schmuckstück.

 

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Seit Juni 2006 versieht die Orgel ihren Dienst
in der Neuapostolischen Gemeinde Gerlingens.