Projekt Sillenbuch

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Heintz – Orgel von 1988

 

An der Heintz – Orgel in Stuttgart / Sillenbuch stand die Erstausreinigung an. Technisch waren lediglich der Zeit entsprechende Verschleißerscheinungen zu beheben. Zudem war die Regulierung der Werke über die Jahre völlig aus den Fugen geraten. Bei der sehr direkten Spielbarkeit der einarmigen Traktur war dieser Mangel ein echter Jammer.

Besonders reizvoll an diesem Instrument ist der ans französische Barock angelehnte Klang der Orgel. Nach Rücksprache mit dem Orgelsachverständigen und A – Musiker vor Ort erfolgte lediglich ein leichtes Zurücknehmen zweier Stimmen. Bereits bei der Besichtigung und Bespielung zur Ausschreibung wurde deutlich gemacht, dass die Trompete sowie das Cornett in der Praxis kaum zu verwenden seien. Zu durchdringend wirkten sie im Kirchenraum.

I 1. Mixtur 4f.  
  2. Superoktave 2'
  3. Octave 4'
  4. Prinzipal 8'
  5. Rohrflöte 8'
  6. Spitzflöte 4'
  7. Cornett 5f.  
  Trompete 8'
     
II 9. Lariot 1 1/3'
  10. Doublette 2'
  11. Flöte 4'
  12. Gedeckt 8'
  13. Salicional 8'
  14. Quinte 2 2/3'
  15. Terz 1 3/5'
  16. Cromorne 8'
     
Pedal 17. Praestant 4' (Transm.)
  18. Octave 8' (Transm.)
  19. Subbass 16'
  20. Gemsbaß 8'
  21. Trompete 8' (Transm.)
     
  Normalkoppeln, Tremulant  

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Tusche auf Pergament – die Werkzuordnungen wurden durch eine Kalligraphin ergänzt,
sämtliche Schilder neu aufgeleimt

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Trockenschäden an den Subbasspfeifen wurden ausgespänt

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Obwohl doch eher selten gestimmt worden war, so waren doch die Stimmeinrichtungen
deutlich in Mitleidenschaft gezogen worden

 

Im Oktober 2011 wurde die Wiedereinweihung gefeiert.